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Hans
Erich Nossack:
Die "standesamtliche" Biographie

1901 am 30.1. als 3. Kind des Importkaufmanns Eugen Nossack
und seiner Frau Ella Marie, geb. Kröhnke in Hamburg geboren

- 1910 1919 Humanistisches Gymnasium
"Gelehrtenschule des Johanneums"
- 1919 Studium an der Universität Hamburg
- 1920 1922 Studium an der Universität Jena (Jura und
Philosophie)
- 1923 1933 Abbruch des Studiums, Tätigkeit als
Bankangestellter der Privatbank L. Behrens Söhne und als Kaufmann bei Rudolf Meyerkorf
& Söhne in Hamburg
- 1925 Heirat mit Gabriele Knierer

1925 1936 entstehen die Dramen "Ilnin",
"Die Rotte Kain", Die Hauptprobe", Über die Freiheit", "Der
Hessische Landbote"
1933 1956 Tätigkeit als Kaufmann in der Importfirma
des Vaters

1943 Verlust der Wohnung und seines Besitzes einschließlich
vieler unveröffentlichter Manuskripte bei der Bombardierung Hamburgs im Juli 1943
1947 Gedichte, Nekyia (erste
Bucherveröffentlichungen im Hamburger Wolfgang Krüger-Verlag)
1948 Interview mit dem Tode
1948 Tod des Vaters Eugen Nossack
1949 Mitgliedschaft in der Akademie der Wissenschaften und
der Literatur, Mainz
Die Rotte Kain
1950 Gründungsmitglied der Freien Akademie der Künste in
Hamburg
1953 Tod der Mutter Ella Marie Nossack
Uraufführung der Hauptprobe

1955 Wechsel zum Suhrkamp Verlag
Spätestens im November, Der Neugierige
1956 Spirale, Die Hauptprobe
Aufgabe der Hamburger Firma und Übersiedlung nach Aystetten
bei Augsburg

1957 Ehrengabe des Kulturkreises im Deutschen Industrie
1958 Begegnung im Vorraum, Der jüngere Bruder
1961 Nach dem letzten Aufstand
Georg-Büchner-Preis
1962 Übersiedlung nach Darmstadt
1963 Lesereisen nach Italien, Spanien und Portugal und
Holland
Wilhelm-Raabe-Preis der Stadt Braunschweig
1964 Vier Etüden, Das kennt man
Lesereise nach Skandinavien
1965 Übersiedlung nach Frankfurt/M.
Das Testament des Lucius Eurinus
1966 Die schwache Position der Literatur
Lesereise nach Großbritannien
1968 Lesereise in die USA
Poetik-Dozentur an der J. W. Goethe-Universität Frankfurt/M.
Der Fall d'Arthez
1969 Dem unbekannten Sieger
Übersiedlung nach Hamburg
1971 Pseudoautobiographische Glossen
1972 Die gestohlene Melodie
1973 Bereitschaftsdienst
1974 Aufnahme in den Orden "Pour le mérite"
1975 Ein glücklicher Mensch, Um es kurz zu
machen
1976 Dieser Andere
1977 am 2.11. stirbt Nossack in Hamburg, am 8.11. wird er
auf dem Ohlsdorfer Friedhof beigesetzt.
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