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Der Hamburger Aufstand von 1923


Polizisten bei einer Straßensperre Innerhalb des breiten Spektrums kommunistischer Parteien zu Beginn der zwanziger Jahre galt die Hamburger Sektion der KPD, die KP Wasserkante, als militant links.
Die Richtigkeit dieser Einschätzung zeigte sich am 23. Oktober 1923, als die Hamburger Genossen trotz einer Absage der Zentrale der KPD ihren geplanten Sturm auf 17 Polizeireviere ausführten. Da es weder zur erwarteten Unterstützung durch die Bevölkerung noch zum erhofften Generalstreik oder gar zum Übergriff der Unruhen auf den Rest Deutschlands kam, brach der Aufstand, der auf beiden Seiten Tote und Verwundete gekostet hatte, kurze Zeit später zusammen. Lediglich in den Stadtteilen Barmbek (rechts: Polizisten bei einer Barrikade) und Eimsbüttel trotzten die unterlegenen Revolutionäre zwei Tage lang der Übermacht der Polizeitruppen.