Internationale Tagung |
PROGRAMM:
| Mittwoch, 18. November 1998 |
16.15 Uhr:
Eröffnung der Tagung.
17.00 Uhr:
Horst Ohde (Hamburg): Nossack und Hamburg. Die Äußerungen eines Schriftstellers über seine 'Heimatstadt'.
Joachim Szodrzynski (Hamburg): Über das Verhältnis Nossack/Kasack.
Ruth Jenkins (Swansea/Wales): Hamburg als Motivation für Nossacks Schreiben.
| Donnerstag, 19. November 1998 |
9.00 Uhr:
Gabriele Söhling (Mainz):
Nach dem Untergang: Aufbruch und Resignation in der deutschen Nachkriegsliteratur anhand des Briefwechsels von Hans Erich Nossack 1945-1950.
Volker Wehdeking (Stuttgart):
"Spätestens im November" im literarischen Feld der fünfziger Jahre.
Kaffeepause.
11.00 Uhr:
Silke Lahn (Hamburg):
Erzähltheoretische Untersuchungen zur Glaubwürdigkeit der Ich-Erzählerin in Hans Erich Nossacks Roman "Spätestens im November".
Ulrich Kinzel (Kiel):
Aufbruch und Entscheidung. Selbsterfahrung bei Nossack und An-dersch.
Mittagspause.
15.00 Uhr:
Marcus Czerwionka (Hamburg):
"Sie würden darin nicht Ansätze zu einer gewissen literarischen Legendenbildung sehen?" - Anmerkungen zur Konstruktion des Nossackschen Selbstbildes.
In der Staats- und Universitätsbibliothek - Carl von Ossietzky:
17.00 Uhr:
Hans Bänziger (St. Gallen/Schweiz):
Begegnungen mit Hans Erich Nossack.
Anschließend Eröffnung der Ausstellung über Hans Erich Nossack.
Als öffentliche Abendveranstaltung:
20.00 Uhr:
Walter Helmut Fritz (Karlsruhe):
Texte über Nossack und andere Texte.
Lesung von Nossack-Texten mit Manfred Steffen.
| Freitag, 20. November 1998 |
9.00 Uhr:
Hans Rudolf Picard (Konstanz):
Existentielle Beschränktheit und metaphysische Entgrenzung in den Erzählungen Hans Erich Nossacks im thematischen Vergleich mit den Novellen von Albert Camus und Julio Cortázar.
John K. Noyes (Cape Town/Südafrikanische Republik):
Menschlich sprechen, Unmenschliches äußern. Das Unmenschliche in Nossacks Erzählungen.
Kaffeepause
11.00 Uhr:
Hans Gerd Winter (Hamburg):
Das Bild des Todes bei Nossack.
Andrew Williams (Carlton/Australien, Stephanskirchen):
Hans Erich Nossack und das 'Mythische'.
Mittagspause
15.00 Uhr:
Manfred Durzak (Paderborn):
Über Nossacks Roman "Der Fall d'Arthez".
Ralf Schnell (Siegen):
Konfigurationen der Einsamkeit bei Hans Erich Nossack.
Kaffeepause
17.00 Uhr:
Heinz Puknus (München):
Nossack und der Diskurs über den 'Partisan'.
Inge Hofsommer (Köln):
Nossack und das Schweigen.
20.00 Uhr:
Vorführung des Fernsehfilms "Der Nachruf" (SFB 1968; Drehbuch: Hans Erich Nossack und Wolf Vollmar, Regie: Wolf Vollmar).
| Sonnabend, 21. November 1998 |
9.00 Uhr:
Susanne Bienwald (Hamburg):
Figurenkonstellation und Kommunikationsmuster in Hans Erich Nossacks "Unmögliche Beweisaufnahme" und Ingeborg Bachmanns "Malina".
Jan Bürger (Hamburg):
Hans Erich Nossack und Ernst Kreuder. Spuren einer literarischen Freundschaft in dem Roman "Spirale".
Kaffeepause
11.00 Uhr:
Gerd Klamandt (Kiel):
Zeitverschlingungen - im Medium des anderen. Ethische und religionssoziologische Untersuchungen zum Werk Hans Erich Nossacks.
Jan Gaethje (Kiel):
Poetik der Vertikalität. Gehen, Stehen und Sehen im Werk Hans Erich Nossacks.
Mittagspause.
15.00 Uhr:
Johannes Hilgart (Mainz):
"Nekyia" als Versuch der autobiographischen Inventur.
Dieter Hensing (Amsterdam):
Der Ruf um Erneuerung. Lesarten zu Nossacks Erzählung "Der Neugierige".
Günter Dammann (Hamburg):
Entstehungsstufen von Nossacks 'Aporée'-Roman.